Mantra bei Mutlosigkeit

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Langsam wird es Sommer. Doch sicher kennst auch du Tage, an denen Kälte und Sturm die Freude und Lust des Tages beherrschen. Ängste tauchen auf. Eigentlich ist alles ok, du solltest dankbar sein, aber die Gedanken eilen voraus… was ist, wenn … passiert?

Stopp, nicht voraus ängstigen, im Hier und Jetzt bleiben, den kleinen Dingen danken. Neue Energie und Hoffnung finde ich im Draußensein, in der Verbindung mit der Natur oder Gedichten wie diesen. Dieses Foto mailte mir eine liebe Freundin. Wunderbare Gedanken, Gedichte, Zitate, Lieder und Bilder sammle ich in meinem Sonnenaufgangsstimmungs-Ordner.

Hier noch mein absolutes Mutmach-Gedicht von Joachim Ringelnatz, das mich seit meiner Studentenzeit begleitet.

»Abenteurer, wo willst du hin?«
Quer in die Gefahren,
Wo ich vor tausend Jahren
Im Traume gewesen bin.

Ich will mich treiben lassen
In Welten, die nur ein Fremder sieht.
Ich möchte erkämpfen, erfassen,
Erleben, was anders geschieht.

Ein Glück ist niemals erreicht.
Mich lockt ein fernstes Gefunkel,
Mich lockt ein raunendes Dunkel
Ins nebelhafte Vielleicht.

Was ich zuvor besessen,
Was ich zuvor gewußt,
Das will ich verlieren, vergessen. –
Ich reise durch meine eigene Brust.

Ich will ja immer wieder neue Grenzen erfahren, über den Tellerrand blicken, mich ausprobieren, die Welt, das Leben verstehen. Also danke, ihr Stürme.

Und du? Lass mich wissen, was dir hilft!

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